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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Hemsbach e.V. findest du hier .
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Mit zwei Fahrzeugen und sechs Einsatzkräften beteiligte sich die DLRG Hemsbach am Samstag, 24. Oktober 2026, an der gemeinsamen Bereichsübung der DLRG-Bezirke Rhein-Neckar und Mannheim in Eberbach. Fast 80 Beteiligte trainierten dabei auf und am Neckar die Zusammenarbeit bei einer größeren Schadenslage. Bereits die Anfahrt war Teil der Übung. Die Einsatzkräfte verlegten in zwei geschlossenen Verbänden nach Eberbach. Die Führung des ersten Verbandes wurde dabei von einem Hemsbacher Einsatzmitglied übernommen. Der Verband bestand aus fünf Fahrzeugen mit insgesamt 20 Einsatzkräften. Die Verbandsfahrt diente insbesondere dem Training von Abläufen im Katastrophenschutz.
Kollision auf dem Neckar als Übungsszenario
Das angenommene Szenario begann mit der Kollision eines Partyfloßes mit einem kleinen Passagierschiff oberhalb der Schleuse Rockenau. Das Partyfloß sank schnell. Mehrere Personen konnten sich ans Ufer retten, andere trieben beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch im Neckar. Eine Person wurde unter Wasser vermisst, eine weitere hatte sich verletzt von der Unglücksstelle entfernt. Das ebenfalls beschädigte und manövrierunfähige Passagierschiff trieb in Richtung Schleuse und lief dort auf Grund. Zwölf Personen an Bord mussten durch die DLRG evakuiert werden. Dargestellt wurde das Passagierschiff durch eine Arbeitsplattform des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes, die für die Übung zur Verfügung gestellt wurde.
Hemsbacher Kräfte bei der Personensuche
Für die sechs Hemsbacher Einsatzkräfte begann das Szenario zunächst mit der Versorgung von Patientinnen und Patienten am Ufer. Im weiteren Verlauf kamen die unterschiedlichen Fachqualifikationen der Mannschaft zum Einsatz. Die Hemsbacher Bootsgruppe suchte mit dem Hochwasserboot Pelikan Rhein-Neckar 94 und Sonartechnik zwei zugewiesene Suchgebiete ab. In beiden Gebieten konnte jeweils ein Treffer lokalisiert werden. Auch eine Hemsbacher Hundeführerin war mit ihrem Wasserortungshund an der Suche beteiligt. Das Team suchte sowohl von der Wasserkante als auch vom Boot aus nach vermissten Personen. Ergänzt wurde die Personensuche durch einen Hemsbacher Einsatztaucher mit Signalmann. Damit konnten die Hemsbacher Einsatzkräfte verschiedene Möglichkeiten der Personensuche auf, am und unter Wasser in die gemeinsame Übung einbringen. Zum Einsatz kamen das Tauchgruppenfahrzeug Pelikan Rhein-Neckar 48/91-1 sowie das im Katastrophenschutz eingesetzte Bootsgruppenmodul Pelikan Rhein-Neckar 93 mit dem Hochwasserboot Pelikan Rhein-Neckar 94.
Fast 80 Beteiligte aus neun DLRG-Gliederungen
Insgesamt waren 63 Einsatzkräfte aus den DLRG-Gliederungen Eberbach, Heddesheim, Hemsbach, Ladenburg, Leimen, Mannheim, Neckargemünd, St. Leon und Weinheim im Einsatz. Unterstützt wurden sie von elf Verletztendarstellerinnen und -darstellern der Realistischen Unfall- und Notfalldarstellung (RUND) sowie fünf Personen der Übungsleitung und -beobachtung. 14 Einsatzfahrzeuge, acht Boote und drei Rettungshunde waren beteiligt. Insgesamt mussten 26 simulierte Patientinnen, Patienten und Betroffene gesucht, gerettet, evakuiert oder versorgt werden. Die dargestellten Verletzungsmuster reichten von Erschöpfung und Unterkühlung über Knöchelverletzungen und leichte Schädel-Hirn-Traumata bis hin zur Bewusstlosigkeit.
Nach rund drei Stunden endete die eigentliche Übung. Bei der DLRG Eberbach kamen die Beteiligten anschließend zur gemeinsamen Nachbesprechung zusammen. Für die Verpflegung sorgte die Reservistenkameradschaft mit Gegrilltem.
Für die DLRG Hemsbach bot die Bereichsübung die Gelegenheit, ganz unterschiedliche Fähigkeiten einzubringen: von der Übernahme der Führung eines Verbandes bei der Anfahrt über die Patientenversorgung und den Bootseinsatz bis hin zur spezialisierten Personensuche mit Sonar, Wasserortungshund und Einsatztaucher. Gerade dieses Zusammenspiel unterschiedlicher Einheiten und Fachgruppen über die Grenzen der einzelnen Ortsgruppen hinweg ist entscheidend, damit im Ernstfall aus vielen Einsatzkräften ein gemeinsames Team wird.
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